
Wieder einmal ein Spiel in Graz gegen Sturm und wieder ein 1:1 – das dritte Mal in Folge bereits. Aber beginnen wir ganz am Anfang:
Fünf Amstel-Buam fanden sich ein, um sich bei strömendem Regen die Partie gegen die Grazer Legionärstruppe anzuschauen. Nach einem kleinen Essen-und-Trinken-Stopp im Hooters ab ins Stadion, eine Premiere für den Herrn Kassier.

Mit grosser Anteilnahme verharrten der gesamte Rapid-Sektor und die Grazer Fans in Stille, um der Terroropfer in Amerika zu gedenken, aber nach der Gedenkminute ging es wie in England mit der Stimmung los.
Die Rapid präsentierte sich wie ausgewechselt: bissig, agressiv, kämpferisch und, man glaubt es kaum, mit durchaus verwertbaren spielerischen Ansätzen. Da wurden die Steirer manchmal fast vorgeführt. Sturm war von den Spielanteilen her bestimmend, zwingende Chancen blieben aber Mangelware, Rapid war im Konter stets gefährlich. Trotzdem fiel nach der Pause das 1:0 für die Grazer, vor Ende der ersten Halbzeit hätte Bosnar nach hässlichem Foul an Jazic mindestens dunkelrot sehen müssen, der eher durchschnittliche Schiri zog nur gelb.

Auch ein Novum: die Rapid steckte nicht auf, kombinierte gefällig, spielte vor allem über rechts (Taument, Saler) und über Ivanschitz und Wagner schnell nach vor. Verdient daher der Ausgleich von Ivanschitz (“Der Bua is erst 17!”), den die ils presidente und secretario wegen einer Pinkel-Pause nicht live miterleben konnten *heul*, im Finish wäre duchaus mehr drinnen gewesen. Die Fans jubelten noch weit nach dem Schlusspfiff der Mannschaft zu und skandierten “Lothar”-Rufe.

