
Spielfreies Wochenende in Österreich, Grund genug für zwei Amstel-Buam, ihren sportlich-kulturellen Horizont zu erweitern und sich mal die Deutsche Bundesliga zu geben. Also entschied man sich für das nahe liegende München, wo am Samstag Nachmittag 1860 München gegen Hamburger SV im Olympiastadion auf dem Programm stand. Nachdem man sich die Karten schon relativ früh und bequem gesichert hatten (wer sogt denn, dass ma im Olympiapark ned mitn Auto foahn derf? *g*), reichte die Zeit noch für eine ausgiebige Stärkung bei Onkel und Tante des Herrn Präsidenten, nochmals vielen Dank für Schnitzel und Bier.

Danach begaben wir uns mit der U-Bahn zum Stadion. Obwohl keiner von uns Fan einer der beiden Mannschaften ist, entschieden wir uns für den Auswärtssektor. Rein stimmungstechnisch gesehen war es ein Fehler, ausser einigen “HSV”-Sprechchören war da nicht viel geboten. Vor dem Spiel war es sowieso ruhig, eigentlich unglaublich. So konnte es natürlich nicht weitergehen und die Amstel-Buam versuchten etwas Stimmung zu machen, was zumindest bei einem Eckball gelang, als wir ein “hinein, hinein” anstimmen konnten. Eigentlich unverständlich dass man als HSV-Fan 1000 Kilometer fährt und dann über 90 Minuten den Schweigenden spielt, na ja, selber schuld. Die 1860-Fans waren da schon aktiver, aber vom Support her brauchen wir uns nicht vor der Deutschen Bundesliga verstecken.

Das Spiel selbst war zumindest vom Tempo her gut (für unsere Verhältnisse sogar sehr gut), technische Schwächen wurden aber auch genug gesehen, es endete mit einem verdienten 1:1. Nach dem Spiel besuchten wir noch das Frühlingsfest auf der Theresienwiese (sozusagen das kleine Oktoberfest), wo in einem Bierzelt bis zur Sperrstunde (23:00 Uhr !!!, a Witz) gefeiert wurde.
